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Dell OptiPlex 745 im Test

£1029 Preis bei Überprüfung

Der bescheidene Business-Desktop-PC hatte es noch nie so gut. Da alle großen Hersteller auf den vPro-Zug aufspringen, wird ein mit Intels Zukunftsvision ausgestattetes Büro voller glücklicher Mitarbeiter sein. Oder so hofft es. Der Core 2 Duo-Chip bietet enorme Leistung für all die leistungshungrigen Aufgaben, die Intel künftig von aufgeklärten IT-Abteilungen vorsieht: Out-of-Band-Kommunikation, Virtualisierung und Zugriff oder Aktualisierung eines PCs, während der Benutzer weiterarbeitet . Aber im Vergleich zu den Grundanforderungen eines durchschnittlichen Büros wirken die High-End-Features von vPro enorm überqualifiziert.

Dell OptiPlex 745 im Test

Der OptiPlex 745 ist keine Ausnahme. Im Kern hat der E6600 eine Kerngeschwindigkeit von 2,4 GHz und erzielte in unseren Benchmarks dank 1 GB 667 MHz RAM enorme 1,36. Im geschäftlichen Alltag bedeutet dies, dass der OptiPlex über einen Leistungsüberschuss verfügt, den die meisten Benutzer wahrscheinlich nicht gebrauchen werden. Es ist mehr als leistungsstark genug für die Bearbeitung von Fotos und hochauflösenden Filmen, geschweige denn für E-Mail- und Word-Dokumente. Aber während es in den meisten Fällen ein Vorschlaghammer ist, eine Nuss zu knacken, ist es beeindruckend, wenn Sie die Kraft benötigen, insbesondere wenn Sie die Größe des Gehäuses berücksichtigen.

Das Chassis trägt die Handschrift eines exzellenten Designs. Die quadratischen Abmessungen haben ungefähr die Größe einer durchschnittlichen Pizzaschachtel und sie ist leicht schlank genug, um unter einem Monitor zu leben. Es ist auch ein gut erzogener Desktop-Begleiter – nahezu geräuschlos und unauffällig. Mit abgenommenem Deckel ist es jedoch etwas weniger beeindruckend als beispielsweise das NEC PowerMate ML460 Pro. Die Festplatte sitzt direkt über dem Motherboard und obwohl Sie selten auf letzteres zugreifen müssen, fehlt dem System die schlichte Einfachheit des aufklappbaren Festplattengehäuses von NEC.

Zumindest ist das Gehäuse komplett werkzeuglos, und die Teile, die am ehesten ausfallen – die Festplatte und das optische Laufwerk – sind am leichtesten zugänglich. Dabei hilft das optische Laufwerk im Notebook-Stil, das viel weniger Platz benötigt als ein normaler Desktop-Teil. Da kein paralleler ATA an Bord ist, handelt es sich bei den internen Datenkabeln um kleinere SATA-Varianten – beachten Sie nur die Kostenfolgen bei der Beschaffung von Ersatzteilen. Der Arbeitsspeicher ist über zwei einseitige DIMMs verteilt, und das Motherboard verfügt über zwei freie Sockel für spätere Upgrades.

Für ein so kompaktes System verwundert es nicht, dass es dem OptiPlex ansonsten an Aufrüstbarkeit fehlt. Wenn Sie halbhohe Karten beziehen können, können Sie eine separate Grafikkarte (obwohl der Intel GMA 3000 perfekt für alles außer 3D-Spielen geeignet ist) und eine PCI-Karte installieren. Im Gegensatz zu einigen kleinen Systemen gibt es keine Möglichkeit, Erweiterungskarten voller Bauhöhe horizontal zu installieren.

Aber die Basisspezifikationen des OptiPlex reichen für die absehbare Lebensdauer des Systems vollkommen aus. Die Festplatte ist ein 160-GB-Western-Digital-Gerät, und es ist unwahrscheinlich, dass das System ersetzt werden muss, es sei denn, es geht kaputt, es sei denn, das System wird routinemäßig für die Medienerstellung verwendet. Das DVD-Laufwerk ist wiederum großzügig und kann alle Arten von DVDs außer DVD-RAM beschreiben.

Das BIOS verfügt über mehrere Funktionen, die Administratoren lieben werden. Alle oder einige der USB-Anschlüsse können deaktiviert werden, was jegliche Bedenken hinsichtlich Wechselspeichergeräten negiert und eine praktische Möglichkeit für Datenlecks außerhalb des Büros bietet. Es gibt auch einen TPM-Chip (Trusted Platform Module) für die Verschlüsselung auf Hardwareebene. Es ist standardmäßig deaktiviert und erfordert eine gewisse Konfiguration, um loszulegen, aber das mitgelieferte Embassy Security Center ist für jeden erfahrenen IT-Techniker gut erreichbar.